Kein Platz für die Hetze der rechtsextremen „Bürgerinitiative” Rappgasse
Treffpunkt: Fr. 18. Juni 2010, 12.00 Uhr, Am Spitz 1, 1210 Wien
Das Bündnis für eine Demonstration für Zivilcourage und gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit am 18.06. ruft alle antifaschistischen Menschen und Organisationen, alle Organisationen der Zivilgesellschaft und alle Organisationen und Einzelpersonen, die die menschenverachtende Hetze gegen MigrantInnen ablehnen und für ein friedliches Zusammenleben eintreten, auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen.
Am Freitag, 18.06. ab 14.00 Uhr wird die „Bürgerinitiative” Rappgasse, unterstützt von einem rechtsextremen Bündnis (FPÖ, Die Christen, HJ Schimanek, etc.) eine Demonstration gegen ein islamisches Kulturzentrum in Wien Floridsdorf durchführen.. Wir wollen ein Zeichen gegen Islamfeindlichkeit setzen! Schon 2007 veranstaltete die „Bürgerinitiative” Dammstraße, die an der neuen „Bürgerinitiative” maßgeblich beteiligt ist, eine Demonstration durch den 20. Bezirk, an der sich auch über 100 Neonazis aus ganz Österreich beteiligten, die MigrantInnen und AntifaschistInnen bedrohten und beschimpften.
Das darf nicht noch einmal passieren!
* Wir treten für Antifaschismus, Zivilcourage und ein friedliches Zusammenleben ein, und sagen nein zu Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie!
* Wir verteidigen das Recht auf freie Religionsausübung für alle Menschen!
* Wir überlassen dem rechten Mob nicht die Straße, für Neonazis und RassistInnen gibt es kein Demonstrationsrecht! Naziaufmarsch verhindern!
* Wir verurteilen die Hetze der FPÖ und von HC Strache, sowie Wolfgang Aigner und HJ Schimanek, die sich gegen MigrantInnen und vor allem gegen muslimische Mitmenschen richtet!
Weitere Infos auf:
http://solidarisieren.at/
Demonstartion am 12.06.2010 um 11:00 Uhr bei der Unirampe, Wien
Gegen patriarchale Väter, Familienfundamentalisten und heterosexistische Zustände!
Der immer stärker werdende antifeministische Backlash, der sich vor allem gegen die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte richtet, hat eine Gruppe von Männern hervorgebracht, die sich unter dem Label der „Väterrechtsbewegung“ organisieren. In diesem Kontext deklarieren sich Männer als pauschale Opfer, behaupten als „Trennungsopfer“ ganz unschuldig von ihren „bösen“ Frauen finanziell ausgebeutet zu werden und dabei keinerlei Rechte „am Kind“ zu haben. Diese Männer bezeichnen sich in Analogie zum verhassten Feminismus als Maskulisten, organisieren sich in Vereinen und Parteien und kämpfen für die „wahre Gleichberechtigung“ aller Männer.
Die stärkste Ausprägung der Männerrechtsbewegung, die seit langem vor allem in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien oder Frankreich durch spektakuläre Aktionen oder militantes Auftreten gegen Richter*innen, Feministinnen oder Politiker*innen für Aufsehen sorgt, ist die sogenannte „Väterrechtsbewegung“. Insbesondere durch die „verweiblichte“ Justiz fühlen sie sich benachteiligt und als „Zahlväter“ missbraucht.
Am 12. Juni wollen Vertreter dieser zutiefst frauen- und auch kinderfeindlichen Gruppierungen im Rahmen einer europaweiten Daddy’s Pride in Wien auf die Straße gehen um ihre antifeministischen Forderungen kundzutun.
Wir rufen dazu auf, dieser reaktionären Bewegung entschlossen entgegenzutreten!
Willst du mehr darüber erfahren?
goodnightdaddyspride.blogsport.de/
In der letzten Maiwoche dreht sich bei der JuLi alles über die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea).
Was genau ist die juche (tschustche) Ideologie Nordkoreas? Wie steht sie zum Stalinismus, was sind ihre Ziele und Vorbilder? Wie viel hat Nordkoreas Staatsideologie mit einem europäischen Verständnis des Marxismus oder der Menschenrechte gemeinsam? Passt eine totale Abschottung des Staates, oder eine dynastische Staatsführung zum Marxismus, oder handelt es sich doch nur um die Klassenherrschaft einer dünnen Oberschicht unter dem Deckmantel des Kommunismus? Wie gefährlich ist Nordkorea? Warum wurde der Staat von G.W Bush zur "Achse des Bösen" gezählt und was verbindet oder trennt Nordkorea mit den anderen Staaten dieser ominösen "Achse"?
Diese und weitere Fragen werden am Plenum behandelt. Am Samstag 19. Mai wird dann die Ausstellung nordkoreanischer Kunst im MAK besucht und kritisch beleuchtet. Der Eintritt ist frei!
Die folgende Erklärung eines Kollegen der drei durch einen Band gestorbenen Beschäftigten der Marfin-Bank in Athen, erschien gestern im griechischen Original auf IndyMedia Athen. Sie wirft ein bezeichnendes Licht auf die Umstände, die zum Tod der ArbeiterInnen beigetragen haben bzw. darauf, warum diese überhaupt anwesend sein mussten, obwohl bekannt war, dass ihr Arbeitsplatz an einer Demonstrationsroute lag.
Meinen KollegInnen gegenüber, die heute so ungerechterweise ums Leben gekommen sind, fühle ich mich verpflichtet, den Mund aufzumachen und ein paar objektive Wahrheiten auszusprechen. Ich schicke diese Erklärung an alle Medien. Jeder, der noch einen Rest von Gewissen hat, sollte sie veröffentlichen. Alle anderen können weiter das Spiel der Regierung spielen.
Die Junge Linke Wien präsentiert auf ihrem Fimabend den überraschend kritischen Hollywoodfilm "V for Vendetta" mit Natalie Portman. Anschließend Diskussion: Wie weit geht Kommerz? Ist eine Revolution wie im Film beschrieben möglich? Ist der Film links? Wie ist die im Film dargestellte Gesellschaftsordnung? Wie ist sie entstanden?
Freitag 14.05.2010 19:30 in der Gussi (Gußhausstrasse 14/3)
Freuen uns auf rege Beteiligung. Eintritt ist frei.
Am 30. April 2010 hat die Wiener Polizei das Training der Mannschaft "FC Sans Papiers", einer aus afrikanischen Einwanderern bestehenden Mannschaft, unterbrochen und mehrere Sportler in Schubhaft genommen. Bei einer spontanen Gegendemo hat die Polizei wieder einmal äußerst brutal durchgegriffen und mehr als 30 Personen festgenommen.
Unter den Festgenommenen befanden sich zahlreiche Genossinnen und Genossen aus befreundeten Organisationen und dem antifaschistischen Spektrum. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen von Polizeirepression und verurteilen zutiefst die erneuten Polizeiübergriffe!
Ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag zur Bundespräsidentenwahl.
Man fühlt sich wie die Hauptfigur eines Kafkaromans. (Der Dichter möge mir verzeihen, dass ich die Reinheit seiner Sprache nicht so gestochen beherrsche, wie er)
Gegen die Erhebung rechtsextremer Politik zu einer Variante "normaler" Politik, gegen die Anpassungsbereitschaft der Koalitionspolitiker und -politikerinnen, sowie für den respektvollen Umgang mit dem europäischen und österreichischen antifaschistischen Erbe; für die Wende zu sozialer Politik, die Minderheitenrechte, Kultur und Menschenrechte stärkt. Wir rufen alle antifaschistisch und sozial orientierten Personen, Organisationen und Parteien auf, die Beratung und die Demonstration zu unterstützen, sich in die Vorbereitungen einzubringen und sich daran zu beteiligen. Wir, die OrganisatorInnen der Beratung und der Demonstration, stimmen grundsätzlich mit dieser allgemeinen Schilderung der aktuellen historischen Situation überein. Darum wird es uns nicht schwerfallen, gemeinsame Forderungen zu entwickeln, die an das EU-Parlament, an die österreichische Bundesregierung sowie an die Regierungen in der Region Alpe-Adria gerichtet werden.
Beginn der Konferenz am 7.5.2010 voraussichtlich 13 Uhr
Beginn der Demonstration am 8.5.2010 voraussichtlich 15 Uhr
Es wird am Samstag den 8 Mai auf Spendenbasis einen Schuttlebus von Wien nach Klagenfurt und zurück geben. Meldet euch bei Interesse!
Die Junge - Linke trifft sich am 1. Mai 2010 um 10:30 beim Hrdlicka Denkmal hinter der Staatsoper zum alljährlichen Marsch zum Kampftag der ArbeiterInnenklasse.
Seid solidarisch mit all jenen auf der Welt, die dieses Fest nicht begehen dürfen.
Kommt zahlreich und kämpferisch!
Anschließend gibt es je nach Wetterlage etwas zum Grillen oder ein Schitzel im Wirtshaus.
Der Protest gegen die Bologna Reformen und die Blockaden gegen den Ball der BildungsministerInnen in der Hofburg waren ein voller Erfolg!
Weit mehr als 10000 Demonstrierende haben am Do. den 11. März für die Freiheit von Wissenschaft und Bildung demonstriert. Ein großer Demonstrationszug ging vom Westbahnhof über die Uni Wien, bis zum Burgtor. Dort wurde die Demo offiziell aufgelöst um von 6 Blockadeblocks abgelöst zu werden, die auf meist abenteuerlichen Wegen versuchten ihre Blockadepunkte um die Hofburg zu erreichen. Die Blockaden verliefen sehr erfolgreich und mehrere Delegationen wurden am betreten des Balles massiv gehindert.
Am 11.03.2010 treffen sich die WissenschaftsministerInnen aus 45 Staaten um in der Wiener Hofburg sich selbst und das Bologna System zu feiern. Wir wollen ihnen das so schwer wie möglich machen und werden deswegen bei der Großkundgebung zusammen mit dem KSV-Lili einen eigenen Demoblock bilden. Im Anschluss hat jeder die Möglichkeit bei Straßenblockaden teilzunehmen und den Ballgästen das Fest zu versauen.
Haltet Ausschau nach Juli Flaggen und kommt zahlreich.
Ab dem zweiten März 2010 werden 13 Tierrechtsaktivist_innen in Wiener Neustadt/Niederösterreich vor Gericht stehen.
Den Aktivist_innen wird die Bildung einer Kriminellen Organisation nach §278a StGB vorgeworfen. Damit sind sie alle mit sechs Monaten bis zu fünf Jahren Haft bedroht.
Versuche, den Prozess nach Wien verlegen zu lassen, waren nicht erfolgreich.
Unter dem Motto "Vergessene Lieder", auf jiddisch "Fargesene Lider", hat der Wiener Jüdische Chor eine Liste von jiddischen und hebräischen Liedern erstellt, die er heuer vorstellen möchte.
Das Konzert findet am 24. Juni 2010 um 19h30 im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses statt.
Gegen die Vorgänge rund um die anti-WKR-Ball-Demo.
Fr. 19.02.2010 18:00 Europaplatz
In der Wiener Hofburg, dem Sitz des höchsten Amtsträgers der Republik Österreich, findet der jährliche Ball des Wiener Korporationsrings statt. Rechtsextreme, Burschenschafter, Alt- und Neonazis feiern sich gegenseitig in ihrer demokratifeindlichen, antisemitischen, sexistischen, rassistischen und homophoben Gesinnung.
Während das in anderen Ländern das schon ein Skandal wäre, legt Österreich noch eins drauf:
Ungarn stellt mittlerweile für die eigene Bevölkerung, wie auch für die angrenzenden Staaten ein großes Problem dar. Der ungarische Rechtsextremismus ist in den vergangenen 4 Jahren von der Weltöffentlichkeit, großteils unbemerkt, so bedenklich angewachsen, dass ein nicht unbedeutender Anteil der Bevölkerung heute als rechtsextrem, wenn nicht sogar als militant rechtsextrem einzustufen ist.
Wie aber konnte es innerhalb so weniger Jahre zu einer solchen Entwicklung kommen?
Der 1977 von der RAF ermordete Arbeitgeberpräsident hatte schon in den vierziger Jahren viel mit Terrorismus zu tun.
Von Otto Köhler, übernommen aus der Jungen Welt
Waltrude, die inzwischen verstorbene Witwe des ermordeten Arbeitgeberführers Hanns Martin Schleyer (1915–1977) erinnerte sich im November 2003 nur dunkel, was da geschehen sein mochte: »Das wurde uns dann angeboten. Ich weiß auch nicht mehr, wie das richtig vor sich gegangen ist. Wir haben dann plötzlich drinnen gewohnt.« Sie meinte die komfortable Villa an der Bubentscher Straße 55 im vornehmen Prager Diplomatenviertel, in die Familie Schleyer – Sohn Hanns-Eberhard wurde dort geboren – am 1. Oktober 1944 einzog. Sie mußte sich auch keine Gedanken machen, warum sie plötzlich da drinnen wohnte – die rechtmäßigen Besitzer Emil Waigner und Marie Waignerová waren schon von den SS-Kameraden ihres Gatten gemäß geltendem Unrecht entfernt worden. Peter Später hat in Prager Archiven recherchiert und berichtet in seinem soeben erschienenen Buch »Villa Waigner – Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939–1945«, wie das alles geschah.
Nein, es sind nicht die UnternehmerInnen, auch nicht die RektorInnen oder ProfessorInnen, die UniversitätsassistenInnen, Lehrbeauftragten oder die StudentInnen der Wirtschafts”universität” Wien oder gar die PolitikerInnen selbst, es sind die StudentInnen der Akademie der bildenden Künste in Wien, die nunmehr mit Protesten gegen den schleichenden aber ständig laufenden Bildungsabbau kämpfen.
*Kundgebung:* Asyl ist Menschenrecht
*Daher: Nein zu diesem Gesetz! Rücktritt von Fekter -- jetzt!*
Di., 20. Oktober, 18 Uhr
vor dem Innenministerium, Minoritenplatz
Innenministerin Fekter hat eine Novelle zum Asyl- und Fremdenrecht
vorgelegt, die unsagbares Leid über viele unschuldige Menschen bringen wird.
Flüchtlinge, die keinen Schutz erhalten sollen, sollen schon am Beginn
des Verfahrens in Schubhaft kommen. Gleich beim ersten Bescheid, der sie
in einen anderen EU-Staat, wie z.B. Griechenland oder Polen, ausweist,
egal wie himmelschreiend schlecht die dortigen Asylbestimmungen sind.
Solidaritätsaufruf für die iranischen Studenten und die iranische
Bevölkerung!
Am 12. Juni 2009 fand im Iran die sogenannte Präsidentschaftswahl unter
vier von der religiösen Führung des Mullah-Regimes handverlesenen
Kandidaten statt. Große Teile der Exilopposition hatten zum Boykott dieser
Pseudowahl aufgerufen. Bis kurz vor dem Wahltermin sah es so aus, als habe
die Jugend im Iran kein Interesse an dieser Farce. Die Studenten, die
traditionell eine wichtige Rolle in der demokratischen Oppositionsbewegung
des Iran spielen, konfrontierten auch Ahmadinejads aussichtsreichsten
Gegenkandidaten Mir-Hosein Mousavi mit harten Fragen zu seiner
Vergangenheit als Ministerpräsident der Islamischen Republik in den 80er
Jahren.
Die Vorgänge der letzten Monate in Worte zu fassen ist wirklich schwer.
Bildlich gesprochen habe ich das Gefühl, als ob, die aus dem Film Trainspotting bekannte braune vollgeschissene Toilette, genau über Österreich mächtig übergelaufen wäre.