
1986, Tschernobyl. Eine Nacht ändert das Schicksal eines Landes und sogar eines Planeten. Es war der schlimmste Unfall in einem Kernkraftwerk den die Welt je gesehen hatte, bis heute.
Schätzungen zufolge starben mehr als 100 000 Menschen vor Ort und an Spätfolgen.
Hunderte Quadratkilometer sind für die nächsten 250.000 Jahre verstrahlt, unbewohnbar.
Ganz Europa hielt den Atem an als die atomare Strahlung sich ausbreitete.
Der unsichtbare Feind.
Die scheinbar unaufhaltbare Strahlung breitete sich über die Welt aus und man wusste nicht wie schlimm die Folgen für die Welt sein würden.
In diesen Wochen nach dem Unfall begann sich eine Diskussion zu entfachen. Man begann sich zu fragen wie sicher die Atomkraft wirklich sei und ob es dieses Spiel mit dem Teufel wirklich wert ist.
Die einst als sicher, billig und umweltfreundlich angepriesene Energiequelle verlor plötzlich ihren guten Ruf und man begann mehr und mehr zu zweifeln.
Doch es passierte nichts. Man bekundete groß die Absicht von der Kernkraft wegzukommen und die alternativen Energiequellen auszubauen. Man versprach den großen Umschwung in der Energiepolitik heute zu starten. Doch nach einigen Jahren vergaß man die Angst und man machte weiter wie bisher. 2011, Fu kushima. Ein Erdbeben ändert das Schicksal eines Landes und die Welt hält erneut den Atem an.
In mehreren Reaktoren des Kernkraftwerkes versagte die Kühlung und durch Lecks traten Literweise verseuchtes Wasser aus, direkt in das Meer.
Mittlerweile wird das Unglück in Japan mit dem Unfall von Tschernobyl gleichgesetzt.
Der Evakuierungsradius wurde auf 30 km erweitert. 30 km welche in den nächsten 250.000 Jahren nicht mehr bewohnt werden können. Welche verlassen daliegen wie ein Mahnmal an die Menschheit welches uns daran erinnern soll wie gefährlich diese „sichere“ Energiequelle ist.
Ein Mahnmal wie Tschernobyl.

Heute bekunden wieder unzählige Nationen ihren Willen den großen Umschwung in der Energiepolitik, und diesmal wirklich, umzusetzen.
Doch wie stark ist die Atomlobby wirklich? Wie stark sind unsere Parlamente schon durchsetzt von diesen Verbrechern denen nur der Profit und nicht der Mensch wichtig ist.
Geld kann man nicht essen, radioaktiven Müll auch nicht.
Wir dürfen nicht zulassen, dass man uns wieder etwas vormacht und in Wirklichkeit alles beim Alten bleibt.
Wir sind die Menschen die arbeiten und schaffen um unseren Familien und unseren zukünftigen Generationen eine Lebensgrundlage auf diesem Planeten zu ermöglichen.
Doch gerade diese Lebensgrundlage wird uns durch den Lobbyismus und das Fäden ziehen der Mächtigen gefährdet und zerstört.
Es wird Zeit das wir endlich etwas tun, die Vision von einer atomfreien Welt endlich wirklich werden lassen.
Mehr Geld für die Erforschung von alternativen Energiequellen, kürzere Laufzeiten und die langsame Abschaltung aller Kernkraftwerke. Eine nachhaltige ökologische Wirtschaft.
Dass diese Vision Wirklichkeit wird liegt ganz allein bei uns. Wir müssen Druck ausüben und zeigen, dass wir nicht länger gewillt sind uns lenken zu lassen.
Wir müssen für unsere Familien und nächsten Generationen, für unsere Zukunft und einen noch lange bewohnbaren Planeten als Lebensgrundlage für alle Menschen kämpfen. Gemeinsam bevor es zu spät ist.
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Junge Linke
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