Die folgende Erklärung eines Kollegen der drei durch einen Band gestorbenen Beschäftigten der Marfin-Bank in Athen, erschien gestern im griechischen Original auf IndyMedia Athen. Sie wirft ein bezeichnendes Licht auf die Umstände, die zum Tod der ArbeiterInnen beigetragen haben bzw. darauf, warum diese überhaupt anwesend sein mussten, obwohl bekannt war, dass ihr Arbeitsplatz an einer Demonstrationsroute lag.
Meinen KollegInnen gegenüber, die heute so ungerechterweise ums Leben gekommen sind, fühle ich mich verpflichtet, den Mund aufzumachen und ein paar objektive Wahrheiten auszusprechen. Ich schicke diese Erklärung an alle Medien. Jeder, der noch einen Rest von Gewissen hat, sollte sie veröffentlichen. Alle anderen können weiter das Spiel der Regierung spielen.
Ungarn stellt mittlerweile für die eigene Bevölkerung, wie auch für die angrenzenden Staaten ein großes Problem dar. Der ungarische Rechtsextremismus ist in den vergangenen 4 Jahren von der Weltöffentlichkeit, großteils unbemerkt, so bedenklich angewachsen, dass ein nicht unbedeutender Anteil der Bevölkerung heute als rechtsextrem, wenn nicht sogar als militant rechtsextrem einzustufen ist.
Wie aber konnte es innerhalb so weniger Jahre zu einer solchen Entwicklung kommen?
Solidaritätsaufruf für die iranischen Studenten und die iranische
Bevölkerung!
Am 12. Juni 2009 fand im Iran die sogenannte Präsidentschaftswahl unter
vier von der religiösen Führung des Mullah-Regimes handverlesenen
Kandidaten statt. Große Teile der Exilopposition hatten zum Boykott dieser
Pseudowahl aufgerufen. Bis kurz vor dem Wahltermin sah es so aus, als habe
die Jugend im Iran kein Interesse an dieser Farce. Die Studenten, die
traditionell eine wichtige Rolle in der demokratischen Oppositionsbewegung
des Iran spielen, konfrontierten auch Ahmadinejads aussichtsreichsten
Gegenkandidaten Mir-Hosein Mousavi mit harten Fragen zu seiner
Vergangenheit als Ministerpräsident der Islamischen Republik in den 80er
Jahren.
Linke und zahlreiche vorgeblich linke Gruppen geben heutzutage Kommentare zum Krieg in Gaza ab. Dabei fallen manchmal Wörter wie Völkermord, Holocaust, oder Genozid, aber auch von legitimer Selbstverteidigung ist die Rede. Um wirklich objektiv über den jetzigen Krieg Berichten zu können, muss zuerst einmal die Vorgeschichte untersucht werden.